In Saus‘ und Braus‘ im Alter

Hallo ihr Lieben,
Heute soll es mal um ein Thema gehen das
vielleicht zum Nachdenken anregt.
Wer von euch hat denn schon im Alter zwischen 18 und 30 über eine Altersvorsorge nachgedacht?!
In diesen Jahren haben ganz andere Dinge Priorität!
Man kommt gerade von der Schule, macht den Führerschein, für viele steht die erste eigene Wohnung an oberster Stelle.
Oder einfach mal den lieben Gott einen guten Mann sein lassen, ein Jahr ins Ausland gehen, mit Freunden verreisen, einfach das Leben genießen und sich treiben lassen.
Doch irgendwann, das verspreche ich euch,
macht man sich auch mal Gedanken über später.

Dann wenn man merkt das man mit 50 oder 60 Jahren nicht steinalt ist und das Leben auch noch dann lebenswert sein soll.
Habt ihr schon einmal gesehen im TV, in eurer Stadt, bei einem Konzert oder Fußballspielen wieviele deutsche Rentner sich Geld dazu verdienen indem sie Pfandflaschen sammeln?!
Ja, armes Deutschland, aber so es ist nunmal.

Und genau dafür gibt es eine Altersvorsorge!
Damit ihr zusätzlich zu eurer gesetzlichen Rente noch ein kleines oder großes Polster dazu bekommt.
Rund um das Thema gibt es viele Vorsorgemöglichkeiten, aber heute möchte ich etwas über die euch etwas über die betriebliche Altersvorsorge erzählen.

Was ist eine betriebliche Altersvorsorge (bAV)?

Die gesetzliche Rente wird euch zukünftig euren Lebensstandard nicht mehr sichern können. Wer sich im Alter nicht sehr stark einschränken will, muss Vorsorge betreiben.
Deshalb solltet ihr die Möglichkeit der Altersvorsorge über den Arbeitgeber, die sogenannte bAV, nutzen.
Durch die Spareffekte bei Steuern und Sozialabgaben ist die Vermögensbildung im Rahmen der betrieblichen Altersvorsorge eine der attraktivsten Vorsorgeformen für Arbeitnehmer.

Wie funktioniert eine betriebliche Altersvorsorge?

Wenn ihr euch bei der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) für eine Entgeltumwandlung entscheidet, wird der mit eurem Arbeitgeber vereinbarte Teil eures Gehaltes für diese zusätzliche Altersversorgung umgewandelt. Ihr baut so im Laufe eures Erwerbslebens Vorsorgeansprüche auf, die ihr zu Rentenbeginn als Kapital oder als lebenslange Rente oder als Mischung aus beidem zufließen lasst.
Sobald die grundlegenden rechtlichen Voraussetzungen erfüllt sind, sind eure Vorsorgeansprüche auch für den Fall geschützt, dass ihr den Arbeitgeber wechselt. Der Gesetzgeber spricht hier von der sogenannten Unverfallbarkeit der Ansprüche.

Werden im Alter Abgaben auf die Leistungen der betrieblichen Altersversorgung fällig?

Die Leistungen aus der betrieblichen Altersversorgung werden im Alter besteuert – in aller Regel aber zu einem günstigeren Steuersatz als im Erwerbsleben. Wenn ihr als Rentner gesetzlich versichert seid, zahlt ihr außerdem auch die Beiträge zur gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung aus eurer Rente. Privatversicherte sind beitragsfrei.

Kann man in die betriebliche Altersvorsorge so viel einzahlen wie man möchte?

In eine Direktversicherung, Pensionskasse und Pensionsfonds können maximal 8% der Beitrags­bemessungs­grenze der gesetzlichen Rentenversicherung eingezahlt werden. In 2018 sind das 6.240 Euro.
Einzahlungen in eine Unterstützungskasse oder eine Pensionszusage sind sogar in unbegrenzter Höhe möglich.

Nun, zum Schluß hoffe ich das es nicht allzu viel Input für euch war.
Habt ihr Fragen zu diesem Thema, oder natürlich zu jedem anderen Problem das euch quält, sind wir gerne für euch da.

Zum Abschluss noch ein Zitat für euch
„Wenn ich alt bin, will ich nicht jung aussehen,
sondern glücklich“

In diesem Sinne…bis zum nächsten Mal

Euer Allianz Team Frank Watermann + Andreas Zink

2018-05-22T09:44:01+00:00